Wenn Retro-Look und moderne Technik aufeinander treffen: Die Olympus PEN E-P1

Geschrieben am 28. Aug, 2009 von admin in Nachrichten, olympus

Ziemlich genau 50 Jahre ist es nun her, dass Olympus mit der PEN-Kamera eine Stilikone auf den Markt brachte. Diese Kamera hat vielleicht nicht die Welt verändert – sie doch aber ein ganzes Stück schöner gemacht, zumindest aus der sicht eines Fotografen. Nun, ein halbes Jahrhundert später, traut sich Olympus das Design wieder aufzugreifen und in Form der PEN E-P1 erneut auf den Käufer loszulassen. Und wer auch nur einen Funken Retro in sich trägt, wie die Kamera begeistert aufnehmen, auch wenn nicht alles Gold ist, was in den Broschüren des Herstellers da so angepriesen wird. So ist der Autofokus der Kamera fast schon ebenso nostalgisch zu nennen, wie ihr Vorbild: Viel zu lange dauert es bis die Kamera sich auf ein Objekt scharf stellt. Und das die Kamera keinen optischen Sucher und keinen integrierten Blitz hat, mutet ebenso anachronistisch an.

Doch die Kamera hat auch sehr viele gute Seiten, die zu entdecken lohnt: Die Bildqualität ist herausragend. Die 12,3 Megapixel liefern ein scharfes und bis ISO 800 auch sehr rauschfreies Bild. Das 3 Zoll große Display mit 230.000 Pixel ist hell und gut ausgeleuchtet. Das Gehäuse anzufassen und anzuschauen macht Spaß und es ist auch hochwertig verarbeitet. Das Gewicht der Kamera ist niedrig (knapp 400 g ohne Objektiv) ohne dabei aber spielzeughaft zu wirken- was man aber auch erwarten kann bei einer Kamera für mehr als 700 € kostet. Für die Kamera bietet Olympus zwei verschiedene Objektive an (17 mm und 14-42 mm). Darüber hinaus bietet Olympus aber auch einen Adapter an, mit dem die Kamera Objektive des Four-Thirds-Systems nutzen kann.

Wer also Retro-Toaster und Antik-Kaffeemaschine schon in seiner Küche hat, der wird bei dieser Kamera kaum widerstehen können – aber auch alle Anderen können an diesem Schmuckstück durchaus Gefallen finden – vorausgesetzt man kann mit den genannten -kleinen- Macken leben.

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